Gebirgsschützen - Kompanie
Wössen / Achental e.V.
Gebirgsschützen - Kompanie Wössen / Achental
Die „Gebirgsschützen - Kompanie Wössen / Achental” hat ihre Wurzeln in der
Gebirgsschützen Kompanie des Gerichts Marquartstein mit Sitz auf der späteren
Gemeinde Unterwessen.
Ihr erster blutiger Einsatz war 1504 im Landaufgebot des Chiemgaus gegen die Truppen
Kaiser Maximilians an der Klausen zu Rottau.
Im Musterbuch „ ... anno 1513" werden die ersten Schützen mit Ausrüstung namentlich
erfaßt.
Ein Marquartsteiner Schützenaufgebot von 26 Mann wird 1703 von 700 Tirolern an der
Achen bei Schleching überrannt.
Bei Gefechten am Streichen fallen 1704 zwei Wössner Schützen gegen die Kaiserlichen.
Schützen haben 1742 / 43 Grenzwacht gegen die kaiserlichen Kroaten.
Auf dem Weg nach Traunstein wird der Kurfürst 1756 auch von Marquartsteiner Schützen
empfangen und geleitet.
Die Gebirgsschützen - Kompanie Marquartstein ist 1805 Teil der 3. Abteilung des
Gebirgsschützen - Korps.
Unter Salinenoberförster und Hauptmann Alois von   Puchpeckh stellt die
„Compagnie Marquartstein“ 1809 in 6 Rotten bis zu 233 Mann.
Mit der verfügten Auflösung geht die Gebirgsschützen - Kompanie 1822 in die „königlich
priviligierte Feuerschützen - Gesellschaft“ über.
1973 wird die Alte Institution als „Gebirgsschützen - Kompanie Wössen / Achental“
wiedergegründet und 1974 das Wiedergründungsfest mit Fahnenweihe gefeiert.
Die Kompanie baut in Eigenleistung 2003 / 2004 eine Großkaliber - Schießstatt am
Streichenweg.
2014 umfaßt die „Gebirgsschützen - Kompanie Wössen/Achental“  91 aktive Schützen und
101 fördernde Mitglieder, mit dem Trommlerzug und dem Böllerschützenzug, sowie der
Musikkapelle Schleching als Gebirgsschützen - Musikkapelle mit 52 Musikern.